Rückblick

zurück zur Rückblick-Übersicht

Rückblick auf die Nacht der offenen Kirchen Krefeld 2014

Nachricht vom 12.10.2014

Zu der Nacht der offenen Kirchen sind bei uns von den 19 teilnehmenden Gemeinden nur drei Berichte eingegangen.

Diese werden ergänzt von den Veröffentlichungen in der Westdeutschen Zeitung, in der Rheinischen Post und in der römisch-katholischen Kirchenzeitung.

Flyer der Nacht der Offenen Kirchen Krefeld 2014:

  


Berichte der Gemeinden zur Nacht der offenen Kirchen 2014

Bericht aus der Kreuzkirche (Bonhoefferstr. 31, 47839 Krefeld)

Auch zur sechsten Nacht der offenen Kirchen gab es wieder ein vielseitiges Programm in der Kreuzkirche.

Den Beginn machte "Ohne Alles". Das gemeindeeigene Improvisationstheater bot unter der Leitung von Martin Menne von Eynem kleine Stücke aus ihrem Repertoire. Am Ende des Programmes wurden die Gewinner des Preisausschreibens vom Bottermaat ausgelost.

Danach präsentierten die "Catchy Tunes" (Leitung Barbara Schiebold) ihr neues Programm und begeisterten die Zuhörer mit Musik aus Europa, Afrika und Amerika. Die elf Sängerinnen sangen sowohl a capella als auch begleitet von Klavier Djembe und Flöten.

Die Lesung "Reise durch Liebe , Zeit und Raum" mit Liesel Willems und Margret van der Rydt-Gautsch unterhielt die Zuhörer mit Texten der Autorin  u. a. über das Verreisen. Dazu erklang Klaviermusik aus Klassik und Moderne.

Den Abschluss machte ein offenenes Singen (Michael Biada, Erika Kern, Barbara Schiebold), bei dem die anwesenden Sängerinnen neue geistliche Lieder aus den letzten 30 Jahren sangen.
Ein Segen zur Nacht beendete die diesjährige Nacht der offenen Kirchen um 0:00 Uhr.

Barbara Schiebold

Bericht aus dem Helios-Klinikum Krefeld (Kapellengebäude, Lutherplatz 40, 47805 Krefeld)

Etwa 30 Besucher kamen zum Abend unter dem Thema „Harfe - Instrument der Heilung“ in die Kapellen des Klinikums. Die Harfenistin Daniela Wolff aus Aachen spielte Stücke u.a. von Händel, Bach und Fauré.
Zwischen den Musikstücken las Krankenhausseelsorgerin Antje Wenzel-Kassmer Texte, in denen die heilende Kraft der Musik und insbesondere der Harfe zum Ausdruck kamen.
Abschnitte aus dem Buch von Eric-Emanuel Schmitt, „Mein Leben mit Mozart“ zeigten auf, wie die Musik Menschen helfen kann, ihre innere Harmonie wiederzufinden; Berichte einer Harfenistin, die für Patienten einer Palliativstation musiziert, verdeutlichten, wie Musik Raum geben kann für Gefühle wie Schmerz und Hoffnung, wenn Worte fehlen.
Die bewegende Kraft des Gesangs konnten die Zuhörer erleben, als Krankenhausseelsorgerin Christiane Parlings, ausgebildete Sängerin, geistliche Stücke zu Gehör brachte, u.a. das "Vater Unser" von C. Krebs.

Die Rückmeldungen der Besucherinnen und Besucher waren sehr positiv und oftmals nachdenklich.
„Ich wusste nicht, dass Harfenmusik so intensiv sein kann“.
„Der ganze Abend war wie ein einziger großer Lobgesang auf Gottes Güte“. 
„Ich bin selbst krank und ich fühle mich getröstet durch die Musik und die Geschichten.“
„Ich hatte mir eigentlich ein anderes Programm ausgesucht, und habe mich im letzten Moment dafür entschieden, zu Ihnen zu kommen. Ich bin froh über diese Entscheidung!“ 

Nach einer Pause, in der die Besucher sich mit einem Imbiss stärken und ihre Eindrücke austauschen konnten, wurde   eingeladen, sich in die beiden Kapellen aufzuteilen. 
In der Ev. Christuskapelle konnten die Teilnehmer mit Christiane Parlings verschiedene Instrumente selbst ausprobieren (Trommeln, Rasseln, Zupfinstrumente, Regenrohre) und ein improvisiertes Stück aufführen. 
In der nur von Kerzen erleuchteten  Kath. Kapelle „Guter Hirt“ las Antje Wenzel-Kassmer aus ihren Gedichten zu sphärischer Musik.

Fast alle Besucher blieben zum zweiten Teil des Abends und gingen in die beiden Kapellen.
Die, die den Abend ruhig ausklingen lassen wollten, fanden sich zur Lesung ein; die anderen, die Lust hatten, sich zu bewegen und zu experimentieren, setzten sich um die in der Mitte der Ev. Kapelle ausgelegten Instrumente. Nach einer Aufwärmübung, in der alle ihre Stimmen ausprobieren konnten (alle Laute waren erlaubt), suchte sich jede und jeder ein Instrument aus und versuchte, ihm Töne zu entlocken.
Nachdem alle mit „ihrem“ Instrument vertraut waren, wurde das Zusammenspiel geübt. Am Ende drang ein rhythmischer, vibrierender und geradezu betörender Sound bis in die Nachbarkapelle, wo sich die Trommeln und Schellen mit der sphärischen Musik von Enya mischten. 

Den Besuchern hatte auch der 2. Teil des Abends Spaß gemacht. Die „Musikgruppe“, in der einige zum ersten Mal  selbst ein Instrument ausprobiert hatten, war beschwingt und gut aufgelegt.  Viele fragten, ob man das Experimentieren mit den Instrumenten nicht wiederholen könne. 
Die „Lesungsgruppe“ nahm Gedanken zum Weiterdenken mit nach Hause: „Mit gebrochenen Flügeln fliegen - ja, das muss ich in meiner Krankheit noch lernen.“ „Der Tod als schützende Decke am Ende des Lebens- dieses Bild nehme ich für mich mit.“

Auch die Krankenhausseelsorgeinnen als Organisatorinnen und Mitwirkende haben diesen Abend als bereichernd empfunden und haben Lust, ein ähnliches Programm in der nächsten Nacht der offenen Kirchen zu wiederholen.

Antje Wenzel-Kassmer

Adventgemeinde (Freiligrathstr. 48, 47799 Krefeld)

Bei der Adventgemeinde (Freiligrathstr.48, 47799 Krefeld) stand die Veranstaltung unter der Überschrift "Die Schöpfung".
Den musikalischen Abend gestalteten Chöre der ghanaischen Adventgemeinde Düsseldorf.

 


Presseschau:

* Anmerkung des Vorstandes der ACK Krefeld: In diesem Artikel wird behauptet, dass das Gesamtprogramm  der NOK nicht im Internet aufzurufen war und dass kurzfristig Interessierte keine aktuellen Informationen sondern nur das Programm des Vorjahres aufrufen konnten. Diese Aussagen sind nicht zutreffend. Das aktuelle Gesamtprogramm war auf dieser Internetseite der ACK  schon lange vor den Veranstaltungen nachzulesen. Am Vortag der NOK  war in der RP das gesamte Programm abgedruckt. Am gleichen Tag war in der WZ  eine Vorschau der Veranstaltungen und die Internetadresse der ACK Krefeld abgedruckt.

zurück zur Rückblick-Übersicht